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Wichtige Meilensteine auf dem Weg zur 800. Glocke

Die Jahre Die wichtigsten Ereignisse
1834 u. 1839 Herstellung der beiden ersten Glocken aus Gusseisen
1852 Guss der ersten Kirchenglocke für die Lutherkirche in Schwarzheide
1919 – 1926 In einem Zweigwerk in Torgau werden Stahlglocken mit teilweise gewaltigen Ausmaßen hergestellt. Glockengewichte von 3t und mehr waren keine Seltenheit
1920 – 1939 Das Werk in Lauchhammer verlassen etwa 500 Bronzeglocken, von denen ca. 10% die Glockenvernichtung im 2. Weltkrieg überstanden
1929 Guss der größten Bronzeglocke in Lauchhammer für die Schloßkirche in Wittenberg mit einem Gewicht von 4,5t. Im Gegensatz zu ihr ist die 3t-Glocke im Berliner Dom aus dem gleichen Jahr erhalten geblieben
1939 Letzte bekannte Glocke vor dem 2. Weltkrieg in der Kapelle des Diakonischen Werkes in Halle
1994 Am 2. Dezember erfolgt der erste neuzeitliche Glockenguss. Die Glocke erhält die evgl. Kirche in Dübrichen bei Doberlug-Kirchhain. Sie hat ein Gewicht von 200kg
1995 In einem Park der japanischen Stadt Kosaka wird ein 11-stimmiges Glockenspiel aus Lauchhammer installiert
1996 Aus zurückgewonnenem Kupfer und Zinn der Rüstungsindustrie beider ehemaliger Supermächte wird für eine neuerbaute Kirche in Würzburg die “Friedensglocke” gegossen, die das Symbol “Schwerter zur Pflugscharen” trägt
1997 Am 23. Mai wird die Glocke “Micha” für den Halberstädter Dom gegossen. Sie wiegt 2,3t.
Anläßlich des 500jähringen Bestehens der “Gloriosa” im Erfurter Dom und des damit verbundenen “Europäischen Glockentages” erfolgt der Guss von zwei Glocken unter freiem Himmel auf den Erfurter Domstufen. Zugleich wird eine bereits gegossene Glocke als Geschenk der Stadt Erfurt an die Stadt Vilnius übergeben
1998 Im Frühjahr ensteht ein Vierergeläut für Warin/Mecklenburg. Die zweitgrößte Glocke ist die 100. Glocke seit 1994.
Im April erfolgt ein Oekomenischer Glockenguss, der zugleich Ost und West verbindet. Je zwei Glocken erhalten die kath. Kirche St. Jakobus in Zerbst und die evgl. Kirche St. Johannis in Rinteln/Weser. Im Herbst wird das bisher größte Geläut gegossen. Die kath. Kirche St. Johannis Ev. in Sundern/Sauerland erhält sechs Glocken im Gesamtgewicht von ca. 5t
1999 Am 3. September entsteht die neue “Domina” für die Halberstädter Dom. Mit ihrem Gewicht von ca. 8,3t ist sie die bisher größte Lauchhammer-Glocke. Erstmalig wird ein größeres Geläut nach Pommern geliefert. Die Stadtkirche in Torgelow erhält 5 Glocken
2000 Aus Anlaß des 275jährigen Bestehens der Kunstgießerei Lauchhammer wird für die Stadt eine Jubiläumsglocke gegossen.
Nach Leinefelde/Eichsfeld werden 8 Glocken geliefert und damit sämtliche Geläute erneuert. Ein Jahr später erhält der Ortsteil Beuren noch ein vierstimmiges neues Geläut
2001 Mit der 200. Glocke wird das Geläut der Kathedrale in Dresden vervollständigt. Sie wiegt 1260kg
Die Stadtkirche in Rathenow erhält zwei große Glocken für den nach großen Kriegszerstörungen neu errichteten Turm
2002 10 Glocken werden nach Tansania, eine nach Indonesien geliefert.
Mehrere größere Glocken werden für Kirchen der Kirchenprovinz Sachsen gegossen, so für die St.-Laurentius-Kirche in Halle, sowie für Riestedt bei Sangerhausen, Langenweddingen und Wanzleben
2003 Das sechsstimmige Geläut der St.-Marien-Kirche in Salzwedel wird komplett saniert und durch die neu gegossene “Schalom-Glocke” ergänzt. Die Gemeinde Twist/Rühlermoor erhält zu der bereits 2002 gegossenen großen Glocke drei weitere, sodaß auch im Emsland ein vierstimmiges Geläut aus Lauchhammer erklingt
2004 Die evgl.-luth. Kirche in Gaußig bei Bischofswerda erhält das erste vierstimmige Geläut in Sachsen mit einem Gewicht von 3t. Im Herbst erhält die Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin ein neues vierstimmiges Geläut mit einem Gesamtgewicht von 6t.
Am 3. September wird die 400. Glocke gegossen. Sie hat ein Gewicht von 870kg und ist für die evgl. Kirche in Klötze/Altmark bestimmt
2005 Ein Dreiergeläut wird nach Babenhausen-Langstadt bei Frankfurt (Main) geliefert.
2006 Die 500. Glocke wird für die Apostelkirche in Dresden-Trachau gegossen und im Festumzug „8oo Jahre Dresden“ mitgeführt
2007 Auf dem Bahnhofplatz in Lauchhammer wird eine Glocke aufgestellt und so für Ankommende auf die Glockengießerstadt Lauchhammer hingewiesen
2008 Die Lutherkirche in Radebeul erhält 3 neue Glocken mit einem Gesamtgewicht von 3,3t.
Die erste Glocke mit 1,67t erhält die Nr. 600 seit der Wiederaufnahme des Kirchenglockengusses in Lauchhammer im November 1994.
3 Glocken für St. Nicolai-Kirche “MARTIN RINCKART” in Eilenburg, Gesamtgewicht 5 t
2009 Die St.-Marien-Kirche in Prenzlau, einer der größte Backsteinbauten in Deutschland, erhält zwei große Glocken im Gesamtgewicht von 5,5 t
2010 Ev. Kirche St. Petri in Förderstedt, 3 Glocken mit einen Gesamtgewicht von 3 t. Am 17.12.2010 wird die 700. Glocke für die Kleinstadt Wilthen in Sachsen gegossen.
 2011 erhält die kath. Kirche in Berlin-Kaulsdorf ein großes Dreiergeläut als Ersatz für 3 Eisenhartgussglocken aus den 20er Jahren des 20. Jh. Die große Glocke mit einem Gewicht von 2226 kg ist eine der größten in Lauchhammer gegossenen Glocken. Eine 629 kg schwere Glocke kommt in den Norden – nach Sagard auf Rügen.
2012 Die größte Glocke in diesem Jahr erhält die evgl. Kirche in Hasselfelde im Harz mit 776 kg.
 2013 Die vielen Bahnreisenden bekannte Stadt Falkenberg im Elbe-Elster-Kreis erhält zwei Glocken zu einer Historischen. Die Große ist mit Ihrem Gewicht von 1457 kg die größte Glocke des Jahres. Das Geläut der Kathedrale in Görlitz wird um zwei Glocken aus Lauchhammer erweitert.
 2014 Eine der größten Glocken aus diesem Jahr läutet in Melzow in der Uckermark, ganz in der Nähe unserer beiden großen Glocken in der Prenzlauer Marienkirche. Ein großes Dreiergeläut erhält die evgl.-luth. Kirche in Purschwitz bei Bautzen.
2015 Am 17. April 2015 erfolgte der 800. Glockenguss. Die Glocke hat ein Gewicht von ca. 1650 kg mit einem unteren Durchmesser von ca. 1440 mm.Sie ersetzt die 1917 eingeschmolzene große Glocke der Stadtkirche in Loburg bei Magdeburg. Nach dem 1. Weltkrieg erhielt die Kirche zwei kleinere Bronzeglocken aus Lauchhammer, die im 2. Weltkrieg vernichtet wurden. Nach dem 2. Weltkrieg war es nur möglich, die kleinere Glocke durch einen Neuguss der Fa. Schilling in Apolda zu ersetzen. Das Stuhlfeld der großen Glocke blieb bis zum Jahre 2015 leer.